Ich war derjenige,
der funktioniert hat.
Ich bin in der Schweiz aufgewachsen — und habe mich dort immer fremd gefühlt. Als Kind gemobbt, jahrelang. Die Sätze, die mich prägten: Ich bin zu viel. Ich bin nicht gut genug. Ich habe gelernt, mich klein zu machen.
Mit 24 fuhr ich das erste Mal nach Indien. Beim Ankommen: das Gefühl, endlich anzukommen. Sieben Jahre Indien, zwei Jahre Nepal, ein Jahr China. Ich lebte in einem Kloster, meditierte täglich stundenlang, studierte vedische Schriften. Ich lernte dort, was Stille wirklich bedeutet.
Dann Südamerika — vier Jahre Kolumbien. Indigene Gemeinschaften lehrten mich etwas, das ich im Kloster aus den Schriften geholt hatte: wie man das verkörpert, was man weiß. Nicht nur denkt. Lebt.
Und dann: zurück in den Alltag. Firma gegründet. Drei Kinder großgezogen — eine Zeit lang alleine. LKW fahren. 70–80 Stunden die Woche. Das spirituelle Leben wurde zur Erinnerung. Ich habe irgendwann aufgehört zu spüren, was ich wirklich will.
Herbst 2023: Stiller Burnout. Ich konnte nicht mehr. Frühjahr 2024: Konkurs meiner Firma. Und dann, am 11. April 2024 — ein Hirnschlag.
Während der Nahtoderfahrung war mir klar, was ich die ganze Zeit gewusst und verdrängt hatte. Ich lebe nicht mein Leben. Ich spiele jemanden, der ich nicht bin.
Ich habe einen Schwur gemacht: Wenn ich zurückkomme, lebe ich mein Leben. Keine Maske mehr. Nicht irgendwann. Sofort.
In Kolumbien lernte ich auch die Quantenheilung — eine Arbeit, die ich bis heute in meine Begleitung einbringe. Wenn der Kopf versteht, aber der Körper noch festhält, braucht es manchmal eine andere Ebene.
Heute begleite ich Menschen, coache, heile, leite Meditationen — in Robert Webers Meditationsakademie und darüber hinaus. Was ich tue, ist nicht mein neuer Weg. Es ist mein Weg — ich habe ihn viel zu lange verdrängt.
„Ich lebe nicht mein Leben. Das wurde mir klar, als ich außerhalb meines Körpers war — und ich habe in diesem Moment beschlossen, das zu ändern."
„Die Indigenen in Kolumbien haben mir gezeigt, was ich im Kloster aus den Schriften kannte — aber noch nicht lebte. Es gibt einen Unterschied zwischen Wissen und Verkörpern."
„Schon als Teenager kamen Menschen mit ihren Themen zu mir. Irgendwann fragte mich jemand: Was bist du eigentlich — bist du Lifecoach? Ich habe Jahrzehnte gebraucht, um das als Berufung zu erkennen."